Bei der Begutachtung werden sechs Bewertungsbereiche abgearbeitet. Die Fragen klingen oft beiläufig — hinter jeder steckt aber ein Bereich, der für den Pflegegrad relevant ist.
/images/lp/lp2-hero.jpgBei der Begutachtung wird beurteilt, wie selbstständig dein Angehöriger in sechs Lebensbereichen noch ist. Wer weiß, worauf die Fragen zielen, kann den Alltag vollständiger beschreiben, statt nur höflich oder zu allgemein zu antworten.
Der Termin findet in der Regel als Hausbesuch statt. In bestimmten gesetzlich geregelten Fällen ist auch ein strukturiertes Telefoninterview oder eine Begutachtung per Videotelefonie möglich.
Wichtig zu wissen: Der Wunsch nach einer persönlichen Begutachtung im Wohnbereich geht einem Telefoninterview vor. Wenn nur ein Telefontermin angeboten wird, kannst du das gegenüber der Pflegekasse oder dem Medizinischen Dienst ansprechen — am besten schriftlich.
Entscheidend bleibt in jedem Fall, den tatsächlichen Pflegealltag vollständig und konkret zu beschreiben.
Die folgenden sieben Fragen stammen aus dem Kapitel „Die 7 Fragen beim Begutachtungstermin“ der Pflege-Starthilfe.
KI generiert
/images/lp/lp2-einstieg.jpgDas ist die Einstiegsfrage. Beschreibe nicht nur den besten Tag, sondern einen durchschnittlichen Alltag. Erwähne auch Situationen, die nachts oder nur an einzelnen Tagen der Woche auftreten.
Diese Frage zielt auf Mobilität: Aufstehen, Umsetzen, Fortbewegen und Treppensteigen. Wichtig ist auch, ob etwas sicher möglich ist oder nur mit Festhalten beziehungsweise wegen Sturzangst eingeschränkt.
Hier geht es um Selbstversorgung. Dieser Bereich hat im Bewertungssystem ein Gewicht von 40 Prozent. Geh die einzelnen Tätigkeiten konkret durch, statt alles mit „geht schon“ zusammenzufassen.
Hier werden kognitive und kommunikative Fähigkeiten betrachtet — zum Beispiel Orientierung, Entscheidungsfähigkeit und das Erkennen von Personen oder Gefahren. Angehörige können wichtige Beobachtungen ergänzen.
Diese Frage betrifft Verhaltensweisen und psychische Problemlagen. Dazu können nächtliche Unruhe, Ängste, Abwehr von Pflege, Aggression oder depressive Stimmung gehören.
Hier geht es um den selbstständigen Umgang mit Krankheit und Therapie. Dazu gehören beispielsweise Medikamente, Injektionen, Blutzuckermessung, Verbandswechsel und die Organisation von Arztterminen.
Diese Frage zielt auf die Gestaltung des Alltagslebens und sozialer Kontakte: Tagesablauf planen, sich beschäftigen und Kontakte selbstständig pflegen.
/images/lp/lp2-fragen.jpg„Ach, es geht schon.“
Viele Pflegebedürftige spielen Einschränkungen aus Höflichkeit, Stolz oder Scham herunter. Berücksichtigt werden kann aber nur das, was im Termin tatsächlich sichtbar oder beschrieben wird.
/images/lp/lp2-merksatz.jpgDie Pflege-Starthilfe erklärt dir nicht nur die sieben Fragen im Termin. Sie gibt dir den gesamten Überblick — Pflegeformen, Pflegeheim-Auswahl, Pflegegrade und Leistungen sowie die richtigen Anlaufstellen und Hilfen, verständlich gebündelt zum Nachschlagen.
Und das Beste: Statt dich tagelang selbst durch das Pflegesystem zu wühlen, hast du alles Wichtige an einem Ort — das spart dir enorm viel Zeit.
Der Bonus ergänzt den Ratgeber um zehn kompakte Praxistipps für die Vorbereitung auf den Termin. Themen sind unter anderem Pflegetagebuch, realistische Darstellung des Alltags, Anwesenheit beim Termin sowie Medikamenten- und Diagnosenlisten.
Bei digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen. Die dafür erforderliche Zustimmung und Bestätigung erfolgen im Bestellprozess.
Allgemeine Informationen aus der Pflegepraxis. Keine individuelle Pflegeberatung, keine Rechtsberatung und keine Garantie eines bestimmten Pflegegrades oder Begutachtungsergebnisses.
Das Widerspruchs-Paket ist nicht Bestandteil des Haupt-Ratgebers. Es ist für die gezielte Vorbereitung auf einen Widerspruch gedacht und enthält die Pflegegrad- Berechnung, eine Modul-für-Modul-Checkliste, eine Unterlagen-Checkliste, ein Pflegetagebuch, zwei Widerspruchsvorlagen und den Ablauf nach dem Widerspruch.
Wenn du beides brauchst, gibt es den Ratgeber und das Widerspruchs-Paket zusammen für 59 € statt 78 €.
Bei digitalen Inhalten kann das Widerrufsrecht unter den gesetzlichen Voraussetzungen vorzeitig erlöschen. Die dafür erforderliche Zustimmung und Bestätigung erfolgen im Bestellprozess.
Separates Produkt. Keine individuelle Bescheidprüfung, keine Rechtsberatung und keine Erfolgsgarantie.


Alle Informationen wurden nach bestem Wissen erstellt und ersetzen keine individuelle Rechts-, Steuer-, Pflege- oder Medizinberatung. Angaben zu Leistungen und Fristen können sich durch gesetzliche Änderungen jederzeit ändern.